Ein weiterer Kletterpark,den es zu testen gab, befindet sich in Betzenstein und ist der größte in der Umgebung.
Zunächst mal zu den Fakten: Es gibt insgesamt 7 Parcours, die sich natürlich stark in ihrer Schwierigkeit unterscheiden, somit ist so ziemlich für jeden was dabei. Für die Kleineren ist jedoch zu beachten, dass es für bestimmte Kurse Altersgrenzen gibt (wenn man aber nett fragt darf auch meistens der/die 11 Jährige/r den Kurs der eigentlich erst ab 12 ist klettern). Die Parcours werden bei der Einweisung beschrieben, so stürtz man sich nicht versehentlich direkt auf den schwersten. Sehr schön ist vor allem der “Felsenparcour”, da hier direkt am fränkischen Felsgestein entlang geklettert wrid, alles nur auf einer Höhe von maximal 2 Metern, somit auch für wirklich alle geeignet. Anschließend geht es dann zu den anspruchsvolleren Runden wie dem Abenteuer-Parcour oder auch dem Tarzan-Parcour.
Was für Leute mit Höhenangst sehr wichtig ist (ich gehöre übrigens auch dazu, konnte mich aber trotzdem überwinden), die Podeste und Kletterseile hängen bis zu 18 Meter über dem Boden. Es ist dann also nicht mehr ganz so leicht wie bei einigen anderen Hochseilgärten.
Der “Abenteuerpark” ist insgesamt sehr schön gestaltet, jeder Parcour hat seine Besonderheiten die den einen zum lachen den anderen jedoch auch zum schwitzen bringen können. Die gestellte Ausrüstung ist gut in Schuß und man hat auch das Gefühl dass die Betreuer ihren Job verstehen, so bekommt man gute Einweisungen und traut sich nachher auch ohne Bedenken auf die Bäume und Seile rauf. (Falls es dann doch mal nicht mehr geht, weil die Angst zu groß oder die Kraft zu klein ist, dann holen einen die Betreuer natürlich auch von den höchsten Podesten noch runter.)
Überall im Park sind Sitzmöglichkeiten in Form von Bierzeltgarnituren angebracht (teilweise mit schönem Ausblick), so empfiehlt es sich also eine schöne Brotzzeit mit zunehmen und nach den anstrengenden 3 Stunden (länger als 180 Minuten darf nicht geklettert werden, und das wird auch durch farbige Markierungen an den Gurten geprüft) sich noch ein wenig die anderen Kletterwütigen anzuschauen während man sich mit ein paar Broten stärkt. Getränke und kleine Snacks lassen sich auch zu SEHR fairen Preisen an der Kasse erwerben.
Vorsicht: Zwei Bierzeltbänke hängen hoch oben in den Bäumen, diese sind zum Klettern gedacht, nicht zum pausieren!
Das Highlite, zumindest war es meins, ist die 230 Meter lange Seilbahn die direkt über das angrenzende Freibad geht (ein Freibadbesuch ist übrigens beim Besuch des Abenteuerparks kostenlos möglich). Einfach einhängen und losfahren. Macht sehr viel Spaß und ist vor allem wirklich nicht anstrengend. Und, ich gebe es ja zu, man fühlt sich ein bisschen wie James Bond beim Abseilen.
Mit Preisen von bis zu 21 Euro ist das ganze Erlebnis nicht günstig, aber trotz allem ist es sicherlich sein Geld wert.
Weitere Infos wie Öffnungszeiten oder sonstige Infos finden sie sonst auch noch auf der sehr schön gestalteten Webseite.
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