Dieses Mal sollte die Tour nach Pottenstein zur Burg gehen, ich war zwar schon mehrmals in der Nähe, bin dann aber doch nicht hoch gewandert. Also wurde der Rucksack gepackt, die Wanderkarte eingepackt, was zu trinken, etwas zu essen und schon ging es am Parkplatz in Gößweinstein los.
Zunächst ging es an ein paar Kletterfelsen entlang und trotz Schatten und kühlem Wind waren einige Kletterer unterwegs.
Nach der kleinen Runde im Wald geht es in der großen Rechtskurve dem Schild hinterher Richtung Bösenbirkig. Dafür muss ein kleines Feld überquert werden, der kleine Trampelpfad ist aber gut am Rand zu erkennen.
In Bösenbirkig gehts dann auf den Wanderweg nach Pottenstein (blauer Strick – senkrecht). Der Weg führt durch Hühnerloh nach ca. 4 km nach Pottenstein.
In Pottenstein selber haben wir uns entschlossen einen Abstecher auf die Burg zu machen. Dafür geht es ziemlich steil bergauf und am Ende sieht man eine sehr gut erhaltene Burg. Wir hatten eigentlich gedacht dort kurz etwas zu trinken und dann direkt weiter zu gehen. Leider MUSS man erstmal Eintritt zahlen (immerhin 4,50€ für jeden Erwachsenen) um überhaupt auf den Burghof zu dürfen. Das war uns dann doch zu teuer und so ging es dann wieder auf den Rückweg. Die Treppenstufen zur Burg hoch sind übrigens ziemlich fies, sie sind weder hoch noch breit, also für Kinderfüße perfekt aber mit Wanderschuhen da hoch ist ziemlich schwer!
Der Weg zurück nach Gößweinstein (Der Frankenweg bzw rotes Kreuz) führt über Tüchersfeld direkt zurück. Dieses Stück war definitiv der schönste Abschnitt, es ging buchstäblich über Stock und Stein, Wurzeln und hin und wieder durch Matsch. Es führt am typischen fränkischen Felsgestein vorbei und wird bis Tüchersfeld komplett von der Püttlach begleitet.
Auf dem Weg liegt auch ein sehr schöner Campingplatz, der auch ziemlich gut besucht war, zum einen weil man dort direkt klettern gehen kann, zum anderen weil er eben direkt am Frankenweg liegt, den ja ziemlich viele Leute auch mehrere Tage lang wandern gehen.
Sobald Tüchersfeld auf der rechten Seite in Sichtweite kommt, kommt nun der schwierigste Teil des Rückweges. Es geht nun ziemlich steil nach oben Richtung Gößweinstein (Wallfahrtsweg, Frankenweg, dann roter und schwarzer Punkt).
Die Steigung im Wald ist ziemlich hart, besonders nach den bereits zurückgelegten 800 Höhenmeter . Doch auch die letzte Steigung ist machbar, und sobald man oben angekommen ist kann man es “laufen lassen”. Es geht vorbei an dem Pferdehof (hier gibts übrigens einige Tiere zu sehen, also ruhig mal ein bisschen genauer hinschauen) zurück zur Hauptstraße. Diese Straße nach links gehen, dann bis zur ersten großen T-Kreuzung dort rechts rein. Nach ein paar Metern führt auf der linken Seite eine Treppe in den Wald. Diese noch hoch und dann nach rechts die restlichen Meter zurück zum Parkplatz.
Uns hat die Strecke viel Spaß gemacht, es war ein sehr schöner Weg und er ist durch den vielen Wald auch sehr gut bei hohen Temperaturen machbar. Viel Spaß beim Nachlaufen!
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